| Anwendungen
Das imPort - System ist für die Langzeitimplantation
zugelassen und wird zusammen mit dem passenden Katheter
und dem Einführbesteck geliefert.
Die Insertation unterscheidet sich nicht von dem Vorgehen
bei üblichen Portsystemen. Der Vorteil des imPort
ist seine liegende Anordnung. Für die Punktion
der Silikonmembrane werden handelsüblich gerade
Hubernadeln verwendet, die in der Regel günstiger
sind als die abgewinkelten. Die Infusionskanülen
verweilen während der Medikamentenverabreichung
oft über mehrere Stunden im Portsystem. Durch die
Verwendung gerader Hubernadeln ist die Sicherung der
Nadeln am Körper einfacher möglich als bei
gebogenen Nadeln. Bei stehenden Portsystemen ist der
zur Punktion des Ports zur Verfügung stehende Hautbereich
meist gespannt. Die Perforation der Haut bei der Injektion
in den imPort wird in einem Hautgebiet durchgeführt,
dass nicht gespannt ist. Zudem ist durch die liegende
Anordnung des imPort® die Keimbarriere der Haut
stärker als bei einer stehenden Anordnung.
Die Injektion erfolgt im Gegensatz zu
den üblichen Systemen in einer Achse mit dem Katheter.
Dadurch kann die Nadel nicht stumpf auf den Boden der
Portkammer auftreffen und verbiegen. Somit kann auch
keine verbogenen Nadelspitze Teile der Silikonmembran
herausreißen. Durch die axiale Anordnung von Katheter
und Membran besteht auch die Möglichkeit, einen
Draht durch eine Kanüle zu führen und bei
Verdacht auf Portinfektion Abstriche aus dem Inneren
des Katheters zu entnehmen bzw. eine Rekanalisation
des Katheters vorzunehmen.

|