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Produkte > Titanmagnetics > Epithetik > Anwendung   

 
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Anwendung (Epithetik)

Die Titanmagnetics werden mit Hilfe des produktlinienspezifischen Applikators mit einem Drehmoment von 20 Ncm eingeschraubt. Für alle epithetisch angewandten Titanmagnetics Systeme gibt es Abformpfosten und Modellimplantate. Entsprechend der individuellen Gegebenheiten wird der Behandlungsablauf angepasst. Da im Orbitabereich die Implantate meist eng oder konvergent stehen, sind für diese Indikation speziell geformte Abformpfosten erhältlich.

Bei Orbita-Epithesen werden zwei oder mehr Titanmagnetics der sphärischen X-Line eingesetzt. Mit ihrer geringen Bauhöhe und der Unabhängigkeit von einer gemeinsamen Einschubrichtung sind sie besonders gut für die divergenten Implantatpositionen im Orbitabogen geeignet.

Bei Ohr-Epithesen können ein oder zwei sphärische X-Line oder Z-Line Titanmagnetics mit einem konischen K-Line oder einem teleskopierenden T-Line Magneten kombiniert werden. Bei relativ parallelen Implantaten nutzen einige Kliniken auch zwei Titanmagnetics der T-Line. Diese Methode wurde von Dr. Gehl, Zürich, entwickelt. Alternativ dazu werden auch zwei konische K-Line Magnetattachments gesetzt.

Nasenepithesen werden zumeist mit einem T-Line oder K-Line in der Glabella und unterstützend zwei sphärische X-Line am Boden des Defektes verankert. Vermehrt kommen auch Implantatgitter zum Einsatz, die den Defekt überbrücken und im Bereich der Jochbogenansätze verankert werden. Bei dieser Anwendung werden zumeist sphärische Titanmagnetics in die Implantatgitter geschraubt.

Für das sichere Befestigen in modernen Silikonmaterialen stehen Titanmagnetics für die Epithese mit einer mechanischen Ringretention zur Verfügung. Damit kann auf eine zusätzliche Acrylummantelung der Magnetattachments verzichtet werden.

Massive Kunststoff-Obturatoren sind schwer, schwierig in die Mundhöhle oder den Defekt einzubringen und saugen sie sich nach einiger Zeit voll Speichel und werden unhygienisch. Abhilfe schafft ein sogenannter geteilter Hohlobturator. Dazu wird eine Halbschale gefertigt, die über sphärische Magnete an die Prothesenbasis (als Deckel) gekoppelt wird. Die Prothese wird ihrerseits an Restzähnen oder auf Implantaten verankert. Für Obturatoren werden spezielle Magnete mit flacher Oberfläche angeboten.

Titanmagnetics® eignen sich auch zur Kopplung mehrerer Teilepithesen, um auch schwer zugängliche Defekte mit Hinterschnitten oder komplizierten Geometrien versorgen zu können.
Individuelle Nasenseptumverschlüsse lassen sich mit Titanmagnetics® Obturatormagneten koppeln. Einen konfektionierten magnetischen Nasenseptumverschluss mit speziellen Titanmagnetics® bietet die Firma NaSeMaEp.


 

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